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Bettwanzen bekämpfen - sicher und nachhaltig

(lat. Cimex lectularius)

Hat sich ein Bettwanzenbefall eindeutig bestätigt, sprich dieser wurde entweder von einem sachkundigen Schädlingsbekämpfer verifiziert oder Sie selbst konnten ausreichend Indizien hierzu finden, sollte man keine Zeit verlieren und umgehend die Bettwanzen bekämpfen.

Wie Sie einen Bettwanzenbefall erkennen können, erfahren Sie hier:

Bettwanzenbefall erkennen

Eine zielführende Bettwanzenbekämpfung, unabhängig vom Verfahren, sollte nur ein professioneller Schädlingsbekämpfer durchführen. Hierbei ist Fachwissen gefragt, vor allem dann, wenn es um die Auswahl der richtigen Bekämpfungsmethode, zu treffende Maßnahmen vor und nach der Bekämpfung, sowie um die Dosierung und Ausbringung von Präparaten (Insektiziden) geht. Kenntnisse über die Biologie der kleinen Parasiten und deren Lebensweise spielen zudem eine wichtige Rolle.

Leider ist es durch eine nicht sachkundige Bettwanzenbekämpfung schon des Öfteren dazu gekommen, dass Insektizide, welche unterschiedliche Gefahrstoffe enthalten, in zu hohen Dosen ausgebracht bzw. Nachbehandlungen in falschen und zu geringen Abständen durchgeführt wurden. Hier mit der Arbeitsmethode „viel hilft viel“ zu agieren ist auf keinen Fall ratsam.

Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass notwendige Bekämpfungen nicht mehr durchgeführt werden können oder sich gegen spezielle Wirkstoffe bei den Bettwanzen mittlerweile Resistenzen gebildet haben.
Man unterscheidet prinzipiell zwischen einer chemischen und einer thermischen Bekämpfung. Letztere wird auch als Wärmeentwesung bezeichnet.

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Chemische und Thermische Bettwanzenbekämpfung

Bei der richtigen Auswahl eines Bekämpfungsverfahrens gegen Bettwanzen müssen im Vorfeld viele unterschiedliche Faktoren in Betracht gezogen werden. Hierzu zählt in erster Linie der Befallsdruck, gefolgt von der Örtlichkeit und den technischen Möglichkeiten im befallenen Objekt allgemein.
Gemeint sind hiermit, wie bei einer thermischen Bettwanzenbekämpfung i.d.R. üblich, geeignete Stromanschlüsse, Zugänge zum Befallsort, aber auch Punkte wie Angaben zu Bewohnern (Kinder, Allergiker etc.), bisher durchgeführten Maßnahmen, das Vorhandensein von Haustieren aller Art und vieles Weitere mehr.

Wir arbeiten bei PIRMINIUS ® Schädlingsbekämpfung daher mit Checklisten und besprechen mit unseren Kunden jeden einzelnen Schritt im Rahmen einer Bettwanzenbekämpfung ausgiebig und verständlich.
Beim Einsatz von großen Heizgeräten ist ein Starkstromanschluss eine Grundvoraussetzung, damit derartig starke Geräte überhaupt betrieben werden können.

Sollte dieser nicht vorhanden sein, empfehlen wir bauseits einen Elektriker zu beauftragen. Dieser kann prüfen, ob eine kurzfristige Einrichtung technisch möglich ist und für den notwendigen Umbau und späteren Rückbau fachlich korrekt Sorge tragen.
Aufgrund der großen Heizleistung, welche leider zu einem entsprechend hohen Stromverbrauch führt, auch gleich wenn die Geräte nur für rund einen Tag im Betrieb sind, muss man ausreichend Vorkehrungen in den zu behandelnden Räumlichkeiten treffen und bauseitige Vorarbeiten erledigen.
Hierzu zählt neben dem Abrücken der Möbel von den Wänden, das Entfernen von Fuß- bzw. Sockelleisten, Steckdosen, Lichtschaltern, auch das bewusste Öffnen aller Schranktüren und Schubladen.

Somit ist sichergestellt, dass die Wärme sich im Raum vollständig verteilen kann.

Bettwanzen bekämpfen thermisch
Kleiderschrank öffnene bei Thermische Bettwanzenbekämpfung
Stromkosten bei thermische Bettwanzenbekämpfung

Bevor die Bettwanzenbekämpfung final startet und die Räumlichkeiten auf eine Kerntemperatur von ca. 55° C für eine Dauer von 16-18 Stunden erhitzt werden, findet eine gemeinsame Begehung mit uns statt, so dass sichergestellt ist, dass z.B. gefährliche Stoffe wie Batterien, Lebensmittel und sonstige hitzeempfindliche Gegenstände im Vorfeld ausreichend geschützt sind. Kleidungsstücke und das gesamte Mobiliar verbleiben selbstverständlich im Raum, besteht hier doch die Möglichkeit, dass sich einzelne Bettwanzen darin versteckt halten.
Naturgemäß verlassen die Bettwanzen im Zuge der Bekämpfung diese Verstecke und laufen in Richtung möglicher Kältebrücken. Aus diesem Grund werden vor Inbetriebnahme der Heizgeräte die möglichen Laufwege mit nicht-toxischen Präparaten flankiert, um das Flüchten und erneute Verstecken zu verhindern.

Bettwanzeneier hingegen platzen bei zu starker Wärmezuvor, denaturiert Eiweiß bereits ab Temperaturen leicht über 40°C.
Nach einer Abkühlphase von mehreren Stunden (abhängig von der Außentemperatur) erfolgt dann bauseits der Rückbau. Vor der Nutzung eines jeden Raumes sollte neben einer gründlichen Reinigung auch sichergestellt werden, dass keine neuen Bettwanzen einschleppt werden. Für diesen Fall bietet sich neben intensiven Sichtkontrollen auch der Einsatz von Wärmezelten und Wärmekoffern an.
Für alle thermischen Bettwanzenbekämpfungen wird zusammen mit einem schriftlichen Arbeitsbericht auch ein Wärmeprotokoll gefertigt. Zuvor im Raum platzierte Datenlogger zeichnen dabei die Temperaturverläufe auf, so dass im Anschluss Aussagen über die Behandlungstemperatur exakt getroffen werden können.

Bei stark hitzeempfindlichen Objekten raten wir dazu, sofern technisch möglich, diese alternativ nur bei höheren Temperaturen zu waschen, sie in einer chemischen Reinigung abzugeben oder als komplettes Kontrastprogramm bei mind. (-) 18°C für 72 Stunden einzufrieren. Durch dieses Vorgehen ist die Wahrscheinlichkeit in Summe groß, dass eine thermische Bettwanzenbekämpfung (Wärmeentwesung) den gewünschten Erfolg bringt.
Anders verhält es sich, wenn beispielsweise Dampfgeräte zum Einsatz gegen den Bettwanzenbefall kommen. Für diesen Fall reicht eine herkömmliche 230V-Steckdose aus. Es handelt sich hierbei um eine rein manuelle Bekämpfungsvariante, welche zwar etwas mehr Zeit benötigt, jedoch am Ende ein sehr schonendes Verfahren bietet.

Hierzu sind auch nur bedingt Vorkehrungen notwendig. Dieses Verfahren kann allerdings nicht pauschal als Ersatzmöglichkeit für große Heizgeräte betrachtet werden. Es handelt sich hierbei lediglich um eine alternative Bettwanzenbekämpfungsmethode, welche u. U. und vor allem nach einer intensiven Begehung der befallenen Stellen in Betracht gezogen werden kann.

Gerne besprechen wir Details mit Ihnen vor Ort.

Bei der chemischen Bettwanzenbekämpfung werden Insektizide im Spritz- und Sprühverfahren ausgebracht. Da diese Methode lediglich die lebenden Bettwanzen abtötet, nicht aber die Eier schädigt, können mehrere Behandlungen notwendig sein.
Ganz gleich für welche Form einer Bettwanzenbekämpfung man sich final entscheidet, es kann niemals eine vollständige Garantie für einen Behandlungserfolg mit 100%iger Trefferquote gegeben werden.

Die beste Methode für Ihren Befall ermitteln und besprechen wir gerne im persönlichen Termin bei Ihnen vor Ort. Wir wählen das schonendste Verfahren und treffen gemeinsam die notwendigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Bekämpfung in Ihren vier Wänden, damit Sie bald wieder ruhig schlafen können.

Vorteile & Nachteile einer thermischen Bettwanzenbekämpfung

Nachfolgende Tabelle soll grob skizziert die praktische Situation vor, während und nach einer thermischen Bettwanzenbekämpfung widerspiegeln und unsere Kunden bestmöglich transparent über etwaige Probleme vor der Auswahl einer Bekämpfungsmethode gegen Bettwanzen informieren.

Selbstverständlich werden wir als Fachbetrieb die finale Entscheidung mit Ihnen gemeinsam treffen, damit eine Bettwanzenbekämpfung auch ihr Ziel nicht verfehlt.

Vorteile
  • schonendes Verfahren; geeignet für Kinder, Asthmatiker und weitestgehend alle Haustiere
  • tötet neben lebenden Bettwanzen auch die abgelegten Bettwanzeneier ab
  • chemiefreies, umweltfreundliches Verfahren
  • geringer Personalaufwand
  • Bedingung: Starkstromanschluß in Nähe zum Befallsort
Nachteile
  • notwendige Vorbereitungsarbeiten nach speziellen Vorgaben durch Kunde notwendig
  • keine Garantie für vollständigen Bekämpfungserfolg möglich; Nachbehandlungen sind daher denkbar
  • teures Verfahren aufgrund hochwertiger Maschinen etc.
  • hoher Stromverbrauch
  • lange Abkühlphase von i.d.R. 12 Std. und mehr in Abhängigkeit zur Außentemperatur
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