Dauerhafte Schädlingsprobleme in den eigenen vier Wänden und im Außenbereich können schnell zu einer persönlichen Belastungsprobe und vor allem Plage werden.
Gerade hier helfen wir dank schneller Terminvergabe Ihnen bei Schädlingen wie z.B. Ratten, Mäusen, Bettwanzen, Schaben, Ameisen und Wespen kompetent und schnell weiter.
Ihre persönliche Sicherheit und Ihr Wohlbefinden haben dabei oberste Priorität für uns. Wir achten besonders in sensiblen Bereichen auf einen möglichst minimalen und gezielten Einsatz von toxischen Präparaten und Ködern.
Unser Technikerteam setzt sein umfangreiches Wissen zum Wohle Ihres Heims ein und arbeitet dabei nicht nur effizient sondern auch diskret und kompetent.
Gesundheits- und Vorratsschutz (G + V)
Holz- und Bautenschutz (H + B)
Pflanzenschutz (P)
Die Schädlinge können in Gruppen wie Vorratsschädlinge, Materialschädlinge sowie Gesundheits- oder Hygieneschädlinge eingeteilt werden.
Ob ein Schädling als z.B. Materialschädling oder Hygieneschädling eingestuft werden kann, hängt hauptsächlich von der Örtlichkeit des Befalls ab. Eine dumme Einteilung nach Tierarten ist daher nicht wirklich möglich oder sinnvoll, auch wenn dies oft versucht wird.
Nehmen wir zum Beispiel eine Hausmaus. In einer Backstube ist sie ein Hygieneschädling und zugleich in gleichem Maße ein Materialschädling.
In einem Privathaushalt ist die Deutsche Schabe eher ein Gesundheits- und Hygieneschädling, ohne dass sie notwendigerweise auch als Materialschädling angesehen wird.
Das Auftreten der Schädlinge sowie ihr Befallsdruck sind jedoch entscheidende Elemente für die Charakterisierung.
Unterm Strich ist das allerdings auch nicht wirklich von Bedeutung. Entscheidend ist die Tatsache, dass es einen Befall gibt und dieser fachgerecht und schnell beseitigt wird.
Mittlerweile leben 55% aller Menschen weltweit in Städten. Früher waren es lediglich nur 35 %.
Wir verzeichnen jährlich einen deutlichen und spürbaren Temperaturanstieg, was allgemein das Wachstum und auch die Vermehrung von Tieren aller Art, aber auch Bakterien und Keimen begünstigt.
Je höher die Temperatur desto höher die Wachstumsrate und die finale, flächenmäßige Ausbreitung.
Darüber hinaus hat das Nahrungsangebot, gerade in Städten, aufgrund der hohen Populationsdichte immer mehr zugenommen. Dies bedeutet auch mehr Nahrungsquellen und Nahrung im Überfluß für Schädlinge aller Art.
Viele von ihnen sind Nahrungsspezialisten und können sich fortlaufend dem vorhandenen Nahrungsangebot problemlos anpassen.
Die Populationen von Ratten, Mäusen und Schaben/Kakerlaken sind daher deutlich angestiegen. Andere Arten wie z.B. Waschbären, Krähen, Tauben, etc. vermehren sich völlig unkontrolliert. Sie fallen heute nur bedingt ins Gewicht und werden oftmals nicht als Gefahr wahrgenommen.
Betrachtet man diesen Zustand einmal kritisch, so wird auch deutlich, dass dadurch Krankheitserreger wesentlich schneller verbreitet werden können.
Letztlich fehlt noch ein Punkt in unserer Betrachtung: die ständig wachsende Globalisierung!
Nicht ohne Grund gelangen somit immer neue Tierarten, sogenannte Neozoen nach Deutschland, breiten sich hier aus und werden heimisch. Dies ist nicht nur für uns Menschen gefährlich, sondern auch für die heimische Tierwelt. (Bsp. Asiatische Hornisse gefährlich für unsere Honigbienen)
Es gilt diesen Veränderungen sinnvoll und angepaßt zu begegnen und in Harmonie mit unserer Umwelt für verträgliche Lösungen zu suchen. Dies ist die Aufgabe der Schädlingsbekämpfung. Unser tägliches Handeln hat daher große Auswirkungen auf unser zukünftiges Leben. Wir begegnen diesen Herausforderungen tagtäglich und vertrauen dabei auf unser Wissen und Können.
Die DIN-Norm 10523 hat von der Lebensmittelindustrie gesetzte Standards etabliert, und die TRNS (Technische Regeln und Normen in der Schädlingsbekämpfung) dient als allgemeiner Orientierungsrahmen. Sie gibt vor, wie Schädlinge sinnvoll bekämpft werden sollen. Die TRGS 523 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) geben den Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen, hygienischen sowie arbeitswissenschaftlichen Anforderungen an Gefahrenstoffe hinsichtlich des Inverkehrbringens und den Umgang wieder.
Darüber hinaus gibt es in Deutschland mehrere Verordnungen, Gesetze und Richtlinien der EU, die hier jedoch nicht weiter ausgeführt werden können.
Die Lebensmittelhygieneverordnungen VO EG 178/2002, VO EG 178/852 und VO EG 178/853 geben rechtliche Vorgaben für die Vorgehensweise bei einer Schädlingsbekämpfung.
In diesem findet sich der Hinweis für Lebensmittelproduzenten nach dem HACCP-Konzept (= Hazard Analysis Critical Control Points) zu handeln.
Darin wiederum findet sich die Bestimmung, dass eine regelmäßige Schädlingskontrolle in Form eines Schädlingsmonitorings durchzuführen ist. Rhythmen zur Kontrolle ergeben sich aus der Verwendung der einzelnen Monitoringprodukte.
Die Lebensmittelindustrie handelt nach Standards wie z.B. IFS (International Food Standard), BRC (British Retail Consortium), FSSC 22000 (Food Safety System Certification 22000) und letztlich AIB (American Institute of Baking).
Beim biologischen Anbau existieren z.B. Zertifizierungen wie Bioland oder Demeter. Sie stehen in indirektem Zusammenhang mit der Bekämpfung von Schädlingen, da sie dem Schädlingsbekämpfer Vorgaben zu seiner Tätigkeit machen (= Anforderungen an Monitorings und evtl. Bekämpfungsmaßnahmen) im jeweiligen qualifizierten Betrieb.
In Deutschland existiert seit März 2015 auch die DIN-Norm 16636, die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) geschaffen wurde. Sie wurde als Resultat dreijähriger Arbeit entwickelt, um die Professionalität der europäischen Schädlingsbekämpfungsunternehmen zu fördern. Dadurch wird es den Betrieben möglich, ihre Sachkunde und insbesondere die Qualität dieser nachzuweisen.
Der Standard setzt sich grundsätzlich aus den folgenden zwei Teilen zusammen:
1. Die allgemeinen Anforderungen an Prozessabläufe in der Schädlingsbekämpfung
2. Sämtliche Anforderungen an die fachliche Kompetenz aller Mitarbeitenden eines Schädlingsbekämpfungsbetriebs inkl. dem Management
Die DIN-Norm 16636 verfolgt übergeordnete Zielsetzungen wie eine erhöhte Sicherheit für alle Arten von Verbrauchern und den Schutz unserer Umwelt.
Die Zertifizierung erfolgt inzwischen durch die verschiedensten Institutionen.
Die Anforderungen sind sehr hoch und die Auditoren sind echte Fachleute aus unserer Branche. Sie kennen alle derzeit geltenden Vorschriften bestens und haben umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Schädlingsbekämpfung. Ihr Wissen ist also sowohl praxisnah als auch kompetent. Für unseren Betrieb ist dies gleichzeitig Fluch und Segen. Einerseits vereinfacht es die Zusammenarbeit, andererseits sind wir strengen und regelmäßigen Kontrollen (Audits) unterworfen.
Die Schädlingsbekämpfung ist so alt wie die Menschheit selbst!
Historisch gesehen liegen erste Belege für Maßnahmen zur Bekämpfung von Schädlingen und zur Vergrämung 2500 Jahre vor der Geburt Christi. Zur Bekämpfung von Insekten setzten die Sumerer in dieser Zeit Schwefel ein. Bereits 1550 v. Chr. gab es Mittel gegen Flöhe. Später bekämpften Chinesen, mit verschiedener Chemikalien Ameisen und Insekten im Ackerbau. Um 750 v. Chr. folgten ihnen die Griechen, die Asche von verbrannten Hölzern auf ihren Feldern ausbrachten, um so Insekten zu bekämpfen.
Im Lauf der Zeit wurden noch viele weitere Erfolge erzielt. Im 18. Jahrhundert hatten sich Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen im Alltagsleben der Menschen weitgehend etabliert und wurden akzeptiert. Kleine, durchbohrte Zylinder wurden beispielsweise als Ketten getragen. Sie waren mit Blut und Honig gefüllt und dienten dem Schutz der Menschen vor Flöhen. Erstmalig spritzten 1800 Landwirte ihre Felder und im Jahr 1921 wurden erstmals Flugzeuge hierzu eingesetzt.
Professor Wilhelmi betonte 1928 die Wichtigkeit von Schädlingsbekämpfern und der bis dahin landläufige Begriff des „Kammerjägers“ wurde zur Geschichte. Die erst UV-Insektenlichtfalle wurde 1962 in Betrieb genommen und seit 2003 ist der Schädlingsbekämpfer ein anerkannter Lehrberuf mit IHK-Abschluss.